Technische Hilfeleistung
Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Kurzbericht: Lastwagenfahrer kracht gegen Bus - zwei Schwerverletzte
Einsatzort: Stallwang
Alarmierung: Alarmierung per Funkmeldeempfänger & Sirene
am Dienstag, 18.10.2016, um 13:30 Uhr
Mannschaftsstärke: k.A.
eingesetzte Kräfte:
Organisationen:

  • FF Konzell
  • Führungskräfte Ldkr. Straubing - Bogen
  • FF Stallwang
  • FF Sattelbogen


Einsatzbericht:

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst am Dienstag um 13.33 Uhr alarmiert. Aus bisher ungeklärten Gründen war ein Lastwagenfahrer auf dem Dorfplatz von Stallwang gegen einen Bus gefahren.

 

Dabei verkeilten sich die beiden großen Fahrzeuge dermaßen, dass die beiden Fahrer "schwer eingeklemmt" waren und nur mit großer THL-Ausrüstung und viel Fingerspitzengefühl gerettet werden konnten. An der Unfallstelle waren Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, Kreisbrandinspektor Markus Weber und Kreisbrandmeister Thomas Fuchs als Führungskräfte des Landkreises. Alarmiert wurden die Feuerwehren Stallwang, Konzell, Bogen und aus dem Landkreis Cham die Feuerwehr Sattelbogen. Aufgrund der Alarmierung "Busunglück" rückte der Rettungsdienst mit zwei Rettungshubschraubern, drei Notärzten und mehreren Rettungswägen an.

 

Glücklicherweise war jedoch im Bus ausschließlich der 23-jährige Fahrer an Bord. Seine Rettung gestaltete sich äußerst schwierig, wie Kreisbrandrat Albert Uttendorfer berichtete, da sich der Frontbau des Busses nach innen in den Fahrgastraum geschoben hatte. Die schweren THL-Geräte wie Seilzug und Spreizer mussten sehr konzentriert und feinfühlig bedient werden, bis der Schwerverletzte nach etwa 30 Minuten durch die FF Konzell befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Bereits während der Rettungsaktion arbeiteten die Notärzte mit den Feuerwehreinsatzkräften quasi Hand in Hand. Ähnlich vorsichtig musste die FF Stallwang bei der Befreiung des 52-jährigen Lastwagenfahrer vorgehen.

Kreisbrandrat Albert Uttendorfer lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen allen Einsatzkräften, insbesondere den rettungsdienlichen Feinabstimmungen von Feuerwehr und Notärzten. Beide Schwerverletzten wurden zur Weiterbehandlung in Kliniken eingeliefert. Die Ortsdurchfahrt von Stallwang war für mehrere Stunden gesperrt, die Feuerwehren leiteten großräumig um. Aufgrund der ungeklärten Unfallursache zog die Polizei einen Sachverständigen zur Schadensfeststellung hinzu

Quelle: idowa.de

Einsatzfotos:
Einsatzort:
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